Experte werden

Wie werde ich Experte?

Meine drei wichtigsten Tipps, wie du Experte wirst.

 

Ich habe immer wieder davon gelesen, wie man Experte wird, hatte es allerdings nie so richtig auf der Wunschliste, weil das bedeutet hätte, dass ich vor vielen Menschen reden müsste. Ich wurde ja schon rot, wenn ich in meinem alten Job oder vor mehreren Freunden was erklären musste. Und der Gedanke, dass Fragen kommen, die ich nicht beantworten könnte, brachte mich schon seit Schulzeiten zur Verzweiflung.

 

Doch dank meines Berufs als Autorin musste ich so oft über meinen Schatten springen, bin ich so sehr gewachsen, dass ich schon lange nicht mehr rot geworden bin.

 

Früher hatte ich immer Schiss, wenn ich antworte, dass ich mich irre, selbst wenn ich sicher war, dass die Antwort stimmen musste. Ich habe sie vielleicht einfach nicht gefühlt?

 

Doch wenn ich auf den Messen entlang schlenderte und sah, wer welche Kurse gab, dann dachte ich oft, das könnte ich vom Wissensstand her auch, da sagte mir keiner mehr etwas Neues. Irgendwie wollte ich dann also doch dort an deren Stelle sitzen und mein Wissen preisgeben, gleichzeitig war der Gedanke daran immer noch Horror.

 

Nun habe ich also drei Tipps, wie einfach es sein kann, Experte zu werden:

 

Gibt es eine Sache, die du richtig gut kannst? Die deine Leidenschaft ist? Eine Sache, bei der du sofort gute Laune bekommst und ins Strahlen gerätst, wenn du davon erzählst? Bei mir ist es das Schreiben und alles, was zum Thema Marketing oder Selfpublishing dazu gehört. Es ist meine Leidenschaft und mein Beruf und ich habe die letzten Jahre nichts anderes getan, als mich in viele Themen einzuarbeiten und auszutesten. Deshalb wäre mein erster Rat, mache weiter so. Arbeite dich in deine Leidenschaft ein, vertiefe dein Wissen und deine Fähigkeiten.

 

Als nächstes kann ich nur sagen, schreibe und rede darüber so oft du kannst, wo du kannst. Ich zum Beispiel habe mit diesem Blog gestartet. Er war lediglich mein Versprechen an mich selbst, eine bekannte Schriftstellerin zu werden und mich daran zu erinnern, wie ich es getan habe. Ich wollte all meine Erfahrungen festhalten, wie eine Art Schriftsteller-Tagebuch, und im besten Fall anderen Menschen helfen, ebenfalls an sich zu glauben und meine Tipps zu nutzen. Ist doch schön, wenn einige Fehler dank mir nicht erst gemacht werden müssten.

 

Die dritte Sache ist wohl personenspezifisch. Ich war, wie du bereits weißt, sehr schüchtern. Indem ich ständig über das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern rede und anderen Tipps gebe, ist für mich die Angst gewichen, dass ich keine Antworten geben kann. Erstens ist es nicht schlimm, mal keine zu haben und zweitens, kann ich zu fast allem was sagen, weil ich die Erfahrungen ja selbst gemacht habe. Ich habe nicht wie früher etwas auswendig gelernt und keinen Bezug dazu gehabt, sondern ich habe etwas gelernt, verstanden und angewandt. Dadurch wurde mein Selbstvertrauen diesbezüglich viel größer.

 

Doch die Angst vorm richtigen Reden bestand immer noch ein wenig. Der Wunsch, auch als Expertin irgendwo aufzutreten und mein Wissen zu vermitteln war jedoch gewachsen. Allein dadurch, dass ich es einmal aufgeschrieben habe, kam schon die erste tolle Sache dieses Jahr auf mich zu. Ich durfte beim Umsetzungskongress  als eine von 30 Experten einen Vortrag aufnehmen (hier findest du meinen Beitrag dazu in schriftlicher Form) und ein Interview mit mir wurde in einem Expertenbuch (hier gibt es das Buch derzeit geschenkt- aber limitiert) abgedruckt. Irre. Das hat so viel Spaß gemacht. Auch wenn ich dabei wieder über mich hinauswachsen und Angst bekämpfen musste, wusste ich, ich wollte mehr davon. Das lag mir, das machte mir Spaß.

 

Also entschied ich, mich endlich beim Sprechtraining anzumelden. Der Wunsch bestand schon längere Zeit und ich setzte ihn endlich in die Tat um. Und siehe da, prompt erhielt ich eine Anfrage, beim Bookmarketing Weekend davon zu erzählen, wie ich Bestseller Autorin geworden bin. Und ein paar Tage später fragte mich die Schule des Schreibens (Kennst du schon meinen Beitrag über die Schule des Schreibens?), ob ich am Autorentisch teilnehmen möchte. Das ist doch irre.

 

Ich glaube, in dem Moment, in dem meine Angst kleiner geworden ist, konnte mein Wunsch wachsen und das habe ich wohl auch ausgestrahlt. Ein Dominoeffekt trat ein. Ach, die macht auch sowas? Na dann kann sie doch zu meinem Event kommen.

 

Was mir noch geholfen hat ist, dass ich damals über meinen Schatten gesprungen bin und gelernt habe, Videos von mir aufzunehmen und hochzuladen. Ich habe es dadurch immer wieder geübt und andere können jederzeit sehen, wie ich bin und wie ich wirke. Vermutlich ist das sehr hilfreich bei solchen Sachen. (Kennst du schon mein Instagram Profil? Dort nehme ich ständig Videos auf und erzähle von meinem Autorenleben und den entsprechenden Herausforderungen).

 

Man selbst denkt ja oft, dass man gar nicht so viel weiß. Im Gespräch mit anderen, die erst am Anfang stehen, kann man jedoch schnell merken, wie weit man eigentlich schon ist. Ich habe Jahre gebraucht, um mir all das Wissen aufzubauen und mittlerweile helfe ich damit sogar anderen in einem Coaching Call.. Denn sie können sich das ersparen, weil ich sie berate. Aber auch dafür brauchte ich das richtige Mindset und das kam eben über die Tipps, die ich dir in diesem Beitrag vermittelt habe. Fehlt noch etwas? Schreib mir gern, was dir geholfen hat und wie deine Gedanken dazu sind.

 

Und das war es auch schon. Ich hoffe, ich konnte dir wieder mal zeigen, du kannst alles schaffen, was du willst. Du musst dein Handeln nur danach ausrichten.

 

Ich wünsche dir wahnsinnig viel Erfolg.

Deine Sandy

 

 

Vielleicht interessiert dich auch mein Beitrag über die Schule des Schreibens 

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