Interview mit Antje Zimmermann

Liebe Antje,

 

ich bin vor Kurzem durch Instagram auf dich aufmerksam geworden. Dein Buch, "Die Zeit, mein Feind" hat mich sofort durch den fantastischen Titel angesprochen.

Magst du dich vielleicht kurz vorstellen?

 

Ich heiße Antje Zimmermann, bin 1970 in Düsseldorf geboren und lebe auch heute noch im Rheinland. "Die Zeit, mein Feind" habe ich übrigens unter meinem Mädchennamen veröffentlicht. Ich freue mich riesig, dass der Titel meines Buchs schon Dein Interesse geweckt hatte.

 

Wie bist du dazu gekommen, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen?

 

Ich hatte schon immer Spaß am Schreiben. Die Idee zum Buch entstand, als mir bewusst wurde, wie komisch viele stressige Alltagssituationen doch eigentlich sind. Irgendwann habe ich dann angefangen, meine Erlebnisse aufzuschreiben. Da sind so viele zusammengekommen, dass ich mir dachte:  Damit könntest du ein ganzes Buch füllen. Die Geschichten sind dann in meiner Fantasie ein wenig bis gänzlich ausgeufert. Vieles ist aber auch einfach frei erfunden. Von dem Ergebnis war ich so begeistert, dass ich überzeugt davon war, viele Menschen mit Isabellas Alltagsgeschichten unterhalten zu können. Ich stellte mir vor, wie die Leute im Berufsverkehr im Zug oder in der Bahn sitzen, mein Buch in der Hand halten und lachen. Sich vielleicht auch ein wenig darin wiedererkennen. 
Da entschloss ich mich zur Veröffentlichung.

 

In der Tat. Ich habe unglaublich viel gelacht beim Lesen deines Buches :)

Wie lang hast du von der ersten Idee bis zum Tag der Veröffentlichung benötigt?

 

Von der Idee, über die Ausarbeitung des Manuskripts mit anschließender Verlagssuche, bis hin zu den spannenden, aber aufwendigen Vorbereitungen für die
Veröffentlichung im Selbstverlag, hat es ungefähr fünf Jahre gedauert. Weil ich nicht hauptberuflich schreibe, hat es einfach seine Zeit gebraucht. Das nächste wird aber nicht so lange auf sich warten lassen, ich habe eine Menge dazugelernt.

 

Wieso hast du dich für Selfpublishing entschieden und bist du mit deiner Entscheidung zufrieden?

 

Ich habe zwar keinen Verlag gefunden, aber trotzdem nie auch nur eine Sekunde am Erfolg meines Buchs gezweifelt. Deshalb entschloss ich mich, es selbst zu veröffentlichen. 
Umso schöner ist es jetzt für mich, die vielen tollen Rezensionen zu lesen, die mir bestätigen, dass ich mit meiner Entscheidung genau richtig lag.

 

Du hast mittlerweile 33 Rezensionen bei Amazon. Wie hast du es geschafft?

 

33 bei Amazon und 47 auf der Buchplattform LovelyBooks

Die meisten Rezensionen kommen von Buchbloggern und Teilnehmern meiner Leserunde auf LovelyBooks. Das sind Vielleser, die auch mit Freuden eine Beurteilung schreiben.
Ich muss gestehen, dass ich als "ganz normaler Leser" selbst noch nie auf die Idee gekommen bin, eine Rezension zu verfassen. Ich habe mir vor der Veröffentlichung meines Buches auch leider nie Gedanken darüber gemacht, wie wichtig Rezensionen für den jeweiligen Autor sind. Ich denke, das geht ganz vielen so. 
Deshalb sind Leserunden auf Buchplattformen und die Arbeit von Buchbloggern für uns Autoren so wichtig.

 

Ich bin vor dem Autorenleben ebenfalls nie auf die Idee gekommen, eine Rezension zu schreiben. Das hat sich inzwischen geändert, denn wir Autoren leben davon.

Was sind deine Herausforderungen als Autorin?

 

Ganz klar, mein Buch bekannt zu machen. Für mich als Nicht-Marketingexpertin alles andere als einfach.
Umso dankbarer bin ich für jede Möglichkeit, die mir geboten wird, darauf aufmerksam machen zu können.

 

Hast du einen Geheimtipp für uns, wie man richtig tolle Bücher schreibt?

 

Sich nicht zu sehr an anderen orientieren. Die eigenen Gedankengänge und Empfindungen mit einfließen lassen. Nichts von anderen übernehmen, weil man vielleicht an sich selbst zweifelt. Nur dann kommen Texte authentisch rüber.

 

Danke, liebe Antje, dass du dir Zeit für meine Fragen genommen hast.

Und für meine Leser da draußen, wenn ihr noch nach einem tollen Geburtstagsgeschenk sucht, oder selbst mal wieder richtig lachen wollt beim Lesen, dann lege ich euch Antjes Buch ans Herz. "Die Zeit, mein Feind".

Über eine schöne Rezension würde sich Antje sicher ebenfalls freuen.