Von Ängsten und Träumen

Viele Menschen nennen mich in letzter Zeit mutig, andere wiederum halten meine Taten für naiv, ihre Blicke signalisieren mir sogar oft für dumm.

 

Im Jetzt leben

 

Man weiß es meistens erst im Nachhinein ob eine Tat dumm, naiv oder mutig war. Mich interessiert jedoch nicht mehr das Nachhinein, sondern das Jetzt. Welche Handlung macht mich jetzt glücklich. Und das sind die Entscheidungen, die ich als mutig empfinde, die mir schwer fallen, mich aber glücklicher machen, denn ich nehme nun nicht mehr den einfachen Weg, sondern den, bei dem ich Sicherheiten loslassen muss. Ein Weg, vor dem ich viel zu lange Angst hatte. 

 

Training Träume erfüllen

 

Ihr kennt ja meinen größten Traum, erfolgreiche Schriftstellerin zu werden. Natürlich erscheint es zunächst undenkbar, doch wenn man erst einmal lernt, wie leicht es sein kann, Träume zu erfüllen, wenn man mit den kleineren Träumen anfängt, dann wird es leichter. Man trainiert das quasi :) 

 

Vision Board

 

Ich hab mir aufgrund von Annika Bühnemanns Tipp ein Vision Board erstellt. Du listest deine Wünsche als Collage auf und platzierst sie dann so, dass du sie jeden Tag sehen kannst. Die Chance, dass sich deine Träume erfüllen, steigt immens durch dein Unterbewusstsein.

Ich habe dort also meine nächsten großen Jahresziele zusammengebastelt und tadaaa, nach zwei Wochen habe ich zwei Träume davon erfüllt. Ich habe das erste Buch veröffentlicht und bin den Malerweg gewandert. 

 

Keine Abers mehr

 

Ist euch mal aufgefallen, wie oft ihr am Tag aber sagt und euch damit ausbremst? Ich sehe das ganz oft bei Gesprächen mit meinen Freunden und Bekannten, wenn es darum geht Träume zu erfüllen und sich von negativen Dingen zu lösen, die ihnen nicht guttun. Es folgt eine aber-, aber-, aber-, aber-Endlosschleife. 

Ich persönlich habe keinen Bock mehr auf Abers, deshalb versuche ich, mein Leben so lange es geht, so zu gestalten, wie ich es toll finde und dazu gehört wie oben angesprochen, die kleineren Wünsche zu erfüllen. 

 

Georgien

 

Damit ihr nun versteht, was ich euch eigentlich sagen will: Ich fliege nach Georgien. Ich war vor ein paar Jahren schon mal dort, finde dieses Land unfassbar toll, die Menschen, die ich kennenlernen durfte, das leckere Essen, die traumhafte Musik, die wunderschöne Kunst. Einfach nur der Hammer. Ich hatte damals nur eine Woche dort, weil ich mit einer Seminargruppe unterwegs war. Ich wusste vom ersten Tag an, ich werde wieder zurückkommen. Ich war sogar kurz davor, dort ein Jahr als Volunteer zu arbeiten, und deshalb freut es mich umso mehr, dass ich Sonntag mit zwei tollen Freundinnen dort hinfliege und weiter daran arbeite, mein Leben noch ein Stückchen großartiger zu machen.

 

Entbehrungen

 

Ich weiß auch, dass es unglaublicher Luxus ist, dass ich das machen kann, nichtsdestotrotz heißt es nicht, dass es einfach war. Ich habe dafür Entbehrungen auf mich genommen. Ich sag nur Kartoffeln mit Quark oder Spinat ist mein Lieblingsessen geworden, weil es so billig ist :) und ich habe mir einen Teil des Geldes dafür vor langer Zeit zurück gespart. Außerdem habe ich wieder neue Wege gefunden, die ich mich in meinem alten Leben nicht getraut hätte, die mir die Reise ebenfalls ermöglichen und mein Leben irgendwie spannender machen. 

 

Ich werde wahrscheinlich nicht viel Internet haben und es kann sein, dass der Blog pausiert, vielleicht kann ich aber auch ein paar Bilder hochladen, um euch daran zu erinnern: es ist möglich den Ängsten Lebewohl zu sagen, die Abers zu verscheuchen, ihnen in den Arsch zu treten und sie ganz weit weg zu kicken und endlich sein Leben zu leben, und zwar glücklich.