Über mich

Darf ich mich vorstellen?

Ich bin Sandy, 32 Jahre, lebe seit 2005 in Berlin und habe diverse Jobs und Ausbildungen hinter mir.

Der Traum, Schriftstellerin zu werden, war immer da, doch ich wäre nie auf die Idee gekommen, ihn ernsthaft zu verwirklichen. Dennoch fing ich vor zwei Jahren ein Fernstudium an der Schule des Schreibens an.

Oft las ich, wer schreiben will, muss schreiben, also begann ich letztes Jahr mit dem Neujahrsvorsatz, täglich zu schreiben, wobei mir ein Tagebuch eine super Hilfe war. Es muss ja nicht immer qualitativ hochwertig sein, ne 😊

Ich habe ein paar unruhige Zeiten hinter mir und das Schreiben war plötzlich immer an meiner Seite, jeden Tag. Es lenkte mich ab, therapierte mich, brachte mich zum Lachen, machte mich stolz und letztendlich glücklich.

Ich begann wieder an Schreibwettbewerben teilzunehmen, mich mit Gastartikeln bei meinem Lieblingsblog zu bewerben und siehe da, ich gewann und wurde veröffentlicht. Das Leben bestätigte mir, dass ich dranbleiben solle, redete ich mir ein. Ich steh auf Zeichen und deute sie gern zu meinen Gunsten, warum auch nicht 😊

Ohne es zu merken, schrieb ich mein erstes eigenes Buch. Es wird nie einer von euch lesen, da es nur für therapeutische Zwecke diente und sehr autobiografisch ist, doch nichtsdestotrotz habe ich einen großen Schritt damit getan.

Und ehe ich mich umguckte, hatte ich ein zweites Buch angefangen, einen Psychothriller, mein Lieblingsgenre. Die erste Fassung ist im Kasten und es liegt noch viel Überarbeitung vor mir, doch es ist tatsächlich wieder passiert, ich habe mich an den Laptop gesetzt, um mich abzulenken und plötzlich war das zweite Baby da.

Beruflich wird sich bei mir gerade einiges ändern, so dass ich es nun tatsächlich ernsthaft versuchen will. Ich möchte Schriftstellerin werden!

Wenn ich Freunden und Verwandten davon erzähle, gucken sie mich ganz mitleidig an. „Ach herrje, weiß sie eigentlich, dass man davon nicht leben kann? Das ist doch utopisch.“ Einige sprechen ihre Bedenken aus, andere schlucken sie herunter. Anfangs hat mich das beunruhigt, denn ja, ich weiß, dass ich nicht eben mal ein Buch schreibe und damit reich werde, aber was viel wichtiger ist, ich weiß, dass ich es liebe und ich habe schon immer für das gekämpft, was ich liebe. Manchmal bin ich auf die Nase gefallen, doch ich kann mir nie vorwerfen, es nicht versucht zu haben.

 

Schreiben ist für mich so wichtig geworden, wie atmen. Ich schreibe, um zu leben, um glücklich zu sein, um mich in meiner Fantasiewelt auszutoben und vielleicht auch bald, um euch mit meinen Geschichten abzulenken und zu bespaßen 😊